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Die Enttäuschung-Schulanfang 1965


Erster Schultag 23.11.1965


Wildes Durcheinander am Schulparkplatz, 22.1.1966


V.l.: BM Aigner, STR Stefan Fechter, Karl Hamberger Blumenübergabe: Bauer Wolfgang, Krendl Dorli


Eröffnungsansprache von BGM Aigner, 22.1.1966


Die ersten Schüler in Pichling


Das Schuljahr 1965 begann am 13. September für Kinder und Eltern mit einer Enttäuschung: das Gebäude war zu diesem Zeitpunkt noch nicht fertiggestellt. So musste der Schulbetrieb in Ebelsberg fortgesetzt werden. Allerdings waren die Pichlinger Schüler schon entsprechend der künftigen Organisation in fünf Klassen zusammengefasst und wurden von einem neuen Lehrkörper betreut. Mit der provisorischen Leitung dieser sich noch im Exil befindlichen „Gemischten Volksschule 6“ (GV 6) betraute der Bezirksschulrat VHL (Volksschulhauptlehrer) Karl Hamberger. Weiters bestand das Lehrpersonal aus vier Volksschullehrerinnen: Bauer Eva, Jabkowski Rosemarie, Schmid Marianne und Schreiner Anna -, den beiden Religionslehrern Josef Hofstadler (kath.) und Ruttinger Ariane (evang.) sowie der Handarbeitslehrerin Rudorfer Maria. Das erste Jahr der GV 6 wurde mit insgesamt 157 Schülern und Schülerinnen der Jahrgänge 1955 bis 1959 begonnen.

Übersiedlung-Endlich im neuen Gebäude
Obwohl das Gebäude in der Rathfeldstraße noch nicht für den Schulbetrieb freigegeben war, kam am 23. November 1965 der Tag der Übersiedelung nach Pichling. Nach einer kurzen Einweihung durch Pfarrer Wetzlmayr aus Ebelsberg wurde sofort mit dem regulären Unterricht begonnen. Erst anschließend fand am 1. Dezember die Verhandlung über die Erteilung der Verwendungsbewilligung statt. Daneben arbeiteten Handwerker noch bis Ende Jänner an der Fertigstellung der Montageschule. Direktor Hamberger schreibt dazu in der Schulchronik: „...und am 21. Jänner waren noch die Glaser am Lehrmittelzimmer so lange beschäftigt, dass die Lehrer noch am Tage der Eröffnung die Lehrmittelzimmer einräumen mussten.“

Die ersten Schüler in Pichling
Mit dem ersten Schuljahr 1965/66 kamen insgesamt 157 Schüler (83 Mädchen und 74 Knaben) der Jahrgänge 1955 bis 1959 in die neue Schule.
Darunter auch 61 Tafelklassler. Damals wurde, wie auch teilweise heute noch, die Schulreife mit folgender Methode festgestellt: Man musste in der Lage sein, mit der linken Hand über den Kopf greifend, das rechte Ohr zu erreichen. So einfach hatte man diesen „Aufnahmetest“ bestanden.

22. Jänner 1966: Eröffnung der Schule
„Wie die Heringe geschlichtet waren die 157 Mädel und Buben im Gang der gemischten Volksschule in Pichling, als dieses Gebäude Samstag vormittag von Bürgermeister Aigner offiziell übergeben wurde“, schreiben die Oberösterreichischen Nachrichten über die Eröffnung am 22. Jänner 1966.
Zahlreiche Fest- und Ehrengäste, Zeitungs- und Fernsehreporter wohnten dieser Veranstaltung bei, welche vom Bläserquartett der Magistratskapelle sowie den 4. Klassen mit dem Lied „Ich hab mich ergeben“ musikalisch umrahmt wurde.


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