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Pichling verändert sich, die Schule wird erweitert


Baubeginn der Unterführung in Anger, 1989


Abbruch des Wagnerhauses, 1995


Hortbaubeginn, 1995


Pichling, 1990



Musikalische Darbietung, 19. 11. 1996


Eröffnungsrede von BM Dobusch, 19. 11. 1996

Ende der 80er und in den 90er Jahren glich Pichling einer Baustelle. (Das gleiche gilt eigentlich auch für 2005) An allen Ecken  und Enden wurde gebaut: Der einstige beschrankte Bahnübergang, der auf dem Nachhauseweg bei den Schulkindern immer wieder für Unterhaltung sorgte, verschwand und wurde 1989 durch eine Unterführung ersetzt (hier beteiligte sich die Schule mit der künstlerischen Wandgestaltung, die Meeresszenen zeigte).
Ebenso wurde die 1990 eröffnete Fußgängerunterführung im Dachsweg von der VS 44 mit Bildern zum Thema „Umweltschutz“ ausgestattet. In der Schulchronik heißt es: „Für die Schule ist die Unterführung ein großer Vorteil. Die Schüler haben einen kürzeren und ungefährlicheren Schulweg. Der Weg von der Schule zur Kirche wird bedeutend verkürzt.
Die VS 44 bedankt sich durch ihre Anwesenheit bei der Eröffnung und durch musikalische Darbietung.“ Mit den Baumaßnahmen änderte sich auch das Ortsbild: Die idyllische Einfahrt nach Pichling entlang der alten Obstbaumallee verschwand zugunsten einer verbreiterten Straße. Zugleich wurden auch das 300jährige Weberhaus (Pichling 22) und Kronbergerhaus (Pichling 29) abgerissen.

Ausbau der Schule
Die größte Veränderung betraf aber die Schule selbst: Einunddreißig Jahre nach ihrer Erbauung und zwanzig Jahre nach Eröffnung des Turnsaales wurde das Gebäude erweitert. Nach etwa einjähriger Bauzeit öffnete die renovierte und erweiterte Schule am 09. September 1996 ihre Pforten. Eine Woche zuvor ging der ebenfalls neu errichtete Hort in Betrieb. Der neue Gebäudekomplex umfasst drei weitere Klassenräume, eine Vorschulklasse und den dreigruppigen Hort auf zwei Ebenen. Weiters erhielt die VS 44 einen Werk- und einen Medienraum im Keller, eine Küche und Schulleitungsräume. Eine besondere Erleichterung für die Schulwartstätigkeit stellt die angeschlossene Wohnung dar.  
Der Anbau war ursprünglich mit Kosten von 42,8 Millionen Schilling veranschlagt worden. Doch auch hier konnten, wie beim Turnsaalbau, Kosten eingespart und die Summe unterschritten werden.
Am 19. November 1996 wurden Zubau und Hort im Beisein von Bürgermeister Dr. Franz Dobusch und Sozialstadträtin Dr. Ingrid Holzhammer feierlich eröffnet und von Pfarrer Günther Türk und Pfarrer Manfred Riess geweiht.
Allerdings musste das benachbarte, seit 1841 bestehende Wagner-Haus (Anm.: „Wagner“ war der Hausname und gleichzeitig die Berufsbezeichnung für den dort ansässigen Handwerker, der vor allem Räder für die Holzkarren fertigte), das seit Anbeginn im Besitz der Familie  Neustifter war, der Erweiterung weichen. Der dazugehörige Holzschuppen existierte noch bis zum Schuljahr 1999/2000 und wurde erst dann abgerissen. Nun umgibt ein weitläufiger Garten samt Spielgeräten   das Schulgebäude. Diese Anlage wird sowohl von der Volksschule als auch vom Hort genutzt.


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